Die Alpen mögen zwar nicht das größte Gebirge Europas sein (dies ist dem Uralgebirge vorbehalten),
dafür sind die Alpen aber mit Sicherheit das höchste Gebirge Europas. Der höchste Berg Europas liegt in Frankreich,
nämlich der Mont Blanc (weißer Berg) er bringt es auf eine Gipfelhöhe von Höhenmetern.
Die Alpen bedecken fast ganz Österreich, große Teile der Schweiz, den Süden Deutschlands, den Osten
Frankreichs, den Norden Italiens und Teile Sloweniens. Aus geografischer Sicht stellen sich die Alpen wie ein nach
Norden gewundener Bogen dar. Dieser Bogen ist rund 1.200 Kilometer lang und zwischen 150 und 250 Kilometer breit.
Der westlichste Zipfel dieses Bogens berührt das Mittelmeer und der östlichste Zipfel berührt das Pannonische
Becken.
Die Alpen locken Kletterer und Wanderer gleichermaßen. Durch ihre große Ausdehnung stellen sich die Alpen auch sehr
verschieden dar. Die typischen grünen Almen liegen vor allem im Bereich der Schweiz, von Österreich und von
Süddeutschland vor. Je weiter es dann gen Süden geht desto maritimer wird das Erscheinungsbild der der Alpen. Die
Vegetation wird trockener. In der Provence beispielsweise zeigen sich die Alpen von einer ganz anderen Seite, als
in der Schweiz etc., während das alpine Hochgebirge in Frankreich durchaus Ähnlichkeiten mit dem in der Schweiz
hat.
Die Alpen Tuomas Kantelinen
Auch für sportliche Radfahrer sind die Alpen ein lohnenswertes Ziel. Wer sich an der einen oder
anderen Bergetappe versuchen will, wird dazu viel Gelegenheit haben. Und professionelle Bergsteiger werden in den
Alpen zwar weit und breit keine 8000er finden. Wohl aber einige klettertechnische Herausforderungen (wie z. B. die
Eiger-Nordwand). Im Allgemeinen sind die höchsten Berge in der Schweiz zu finden. Auch wenn der höchste Berg der
Alpen in Frankreich steht.
Die Alpen ziehen jährlich viele Besucher und Naturfreunde an. Entsprechend reichhaltig ist auch die touristische
Infrastruktur. Wer es etwas weniger überlaufen mag und dafür den größeren preis in Kauf nimmt, der wird in der
Schweiz fündig. Aber immer mehr Urlauber entdecken auch unsere heimischen Alpen. So finden auch immer mehr
Alpinisten (und solche, die es werden wollen) den Weg nach Bayern.
Was die meisten Besucher in die Alpen lockt und dieses Gebiet gelichzeitig auch für die Tourismusbranche so
interessant macht, ist die Vielfältigkeit. Die Alpen bedienen eine ganze Bandbreite an Zielgruppen, wenn es um
Tourismus geht. Sowohl aktive Urlauber, die Natur, Kultur und Aktivität suchen, als auch passive Urlauber, die
einfach nur entspannen wollen, werden in den Alpen ihr El Dorado finden. Hinzu kommt noch der unterschied zwischen
Sommer und Winter. Im Winter sind die Alpen fest in der Hand der Skifahrer. Man kann die Alpen also mit einer
Vielzahl von Aktivitäten in Verbindung bringen. Dank ihrer Ausdehnung gibt es auch einiges an möglichen,
kulturellen Varianten. Des Weiteren lässt sich ein Urlaub in den Alpen auch leicht mit der Cot d’ azur verbinden.
In der Provence ist es sowohl zum Zentralmassiv als auch runter zur Küste stellenweise alles Andere als weit.